DJF Bundeswettbewerb — so funktionieren A-Teil, B-Teil und die Punkteberechnung
Der Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr ist die hoechste bundesweit einheitliche Wettkampfform fuer Jugendfeuerwehr-Gruppen. Er besteht aus einem Loeschangriff als Trockenuebung (A-Teil) und einem 400-Meter-Hindernislauf (B-Teil), dazu kommt eine Eindruckbewertung pro Laeufer. Hier seht ihr die Sollzeiten, alle Hindernisse, ein konkretes Rechenbeispiel, die Disqualifikations-Tatbestaende, eine FAQ — und warum die digitale Wertung gerade bei diesem komplexen Format am meisten spart.
Aufbau und Teilnehmer
- Wettbewerbsgruppe: 9 Personen plus 1 Ersatz (Stamm: Gruppenfuehrer, Maschinist, Melder, Angriffstrupp, Wassertrupp, Schlauchtrupp, jeweils Truppfuehrer + Truppmann).
- Teilnehmer: laut DJF-Bundeswettbewerbsordnung 10 bis 18 Jahre, Stichtag fuer die Alterseinstufung ist der 31. Dezember des laufenden Jahres. In Bayern beginnt die Teilnahme nach Liste der Jugendfeuerwehr Bayern erst ab 12 Jahren — pruefe immer die aktuelle landesspezifische Ausschreibung. Das Durchschnittsalter der gemeldeten Gruppe entscheidet die Sollzeit im B-Teil.
- Wettbewerb besteht aus A-Teil (Loeschangriff, Trockenuebung) und B-Teil (400 m Hindernislauf, Staffel) plus Eindruckbewertung pro Laeufer.
- Hoechste Punktzahl gewinnt — anders als beim Jugendleistungsmarsch, wo die geringste Fehlerpunktsumme siegt. Das ist eine der haeufigsten Verwechslungen.
- Stufenstruktur: Kreisentscheid → Bezirksentscheid → Landesentscheid → Bundesentscheid (alle 2 Jahre). Jeder Stufe geht eine eigene Quotenregelung voraus.
Wettkampftag — Ablauf einer Bahn
Eine Bundeswettbewerb-Bahn ist eine logistische Mini-Hochleistungsmaschine: ein mehrkoepfiges Wertungsrichter-Team mit Zeitnehmer und Schiedsrichterobmann pro Bahn, A-Teil-Equipment (Pumpe-Attrappe, Verteiler, Schlaeuche), B-Teil-Hindernisse aus Holz, Eindruckbewertung am Ende. Die genaue Anzahl der Wertungsrichter pro Bahn legt der Ausrichter nach der Ausschreibung fest. So laeuft das in der Praxis ab:
- Bahnabnahme — der Schiedsrichterobmann pruft Hindernisabstaende, Laenge der C-Schlaeuche, Vollstaendigkeit des Knotengestell-Materials.
- Antreten der Gruppe — Gruppenfuehrer meldet beim Wettkampfleiter an, Material wird zugewiesen.
- A-Teil Loeschangriff — Vorgabezeit 6 Minuten (Unterflurhydrant) bzw. 7 Minuten (offenes Gewaesser). Wertungsrichter beobachten ihre jeweilige Position (Angriffstrupp, Wassertrupp, Schlauchtrupp, Verteiler, Maschinist, Knotengestell, Hindernisse).
- Umbau zum B-Teil — Gruppe positioniert sich an der 400-m-Bahn, Brusttuecher werden ausgegeben (Nr. 1–9, fuer den Wertungsrichter eindeutig zuordenbar).
- B-Teil Staffellauf — Sollzeit nach Durchschnittsalter, jeder Laeufer hat eine eigene Spezial-Aufgabe (Schlauchrollen, Laufbrett, Knoten, Krankentrage, Leinenwurf, ...).
- Eindruckbewertung — pro Laeufer eine Note 1/3/5. Durchschnitt wird gerechnet.
- Zusammenfuehrung der Wertungsbogen — bisher der Engpass: Excel-Tabelle, drei Kontroll-Augen, Kopfrechnen fuer die Altersmatrix.
A-Teil: Loeschangriff (6 Minuten Vorgabezeit)
Der A-Teil wird als Trockenuebung mit Wasserentnahmestelle "Unterflurhydrant" oder "Offenes Gewaesser" durchgefuehrt — kein echtes Wasser fliesst. Die Variante wechselt alle 2 Jahre, sodass beide Versionen regelmaessig geuebt werden. Vorgabezeit beim Unterflurhydrant: 6 Minuten, beim offenen Gewaesser 7 Minuten. Die Wettbewerbsbahn ist mindestens 46 m lang und 20 m breit, mit klar markierten Positionen fuer Pumpe-Attrappe, Verteiler und Strahlrohre. Quelle: DJF Wettbewerbsordnung Bundeswettbewerb, Stand 07.09.2013 (Stadthagen, Delegiertenversammlung). Die DJF-Sammelinformation Richtlinien_Wettbewerbe_2025.pdf bestaetigt, dass die Bundeswettbewerbsordnung mit Stand 01.01.2025 unveraendert von 2013 uebernommen wurde — keine spaetere Ueberarbeitung.
Hindernisse
| Hindernis | Abmessungen |
|---|---|
| Wassergraben | Beginn bei 10 m, Breite 1,50 m, Laenge ca. 5 m, mit Teppich markiert |
| Leiterwand (Holz) | 2 m hoch, 1,50 m breit, 4 waagerechte 15 cm Bretter, leitermaessig zu begehen |
| Kriechtunnel | 60 cm breit, 80 cm hoch, 6 m lang |
| Huerde (Holz) | 70 cm hoch, 2 m breit, Lattenweite 15 cm |
| Knotengestell | 2 m lang, Querbalken ca. 1 m hoch, 4 Leinen je ca. 2 m lang |
Knoten am Knotengestell
Angriffstrupp und Wassertrupp binden je einen der vier vorgeschriebenen Knoten um den Querbalken — unter Zeitnahme:
- Kreuzknoten
- Mastwurf
- Zimmermannstich
- Schotenstich
Fehlerkatalog A-Teil (Auszug)
Der Wertungsrichter pro Position hat einen detaillierten Fehlerkatalog, aus dem die wichtigsten Strafen so aussehen (Auszug, fuer den vollstaendigen Katalog siehe die offizielle Wettbewerbsordnung):
- Knoten falsch ausgefuehrt — 5 Fehlerpunkte pro Knoten
- Knoten nicht ausgefuehrt — 10 Fehlerpunkte pro Knoten
- Fehler am Wassergraben (Knie / Fuss im Wasser) — 5 Fehlerpunkte pro Position
- Leiterwand uebersprungen — 10 Fehlerpunkte
- Kupplung nicht dicht — 5 Fehlerpunkte pro Kupplung
- Befehlsfolge nach FwDV 3 nicht eingehalten — Fehlerpunkte gemaess Wertungsbogen der WBO
- Sollzeit-Ueberschreitung — Punktabzug pro Sekunde nach festem Faktor (siehe Endpunkt-Berechnung)
B-Teil: 400-Meter-Hindernislauf — Sollzeit nach Durchschnittsalter
Der B-Teil ist ein Staffellauf mit 9 Laeufern in 9 Abschnitten. Vorgabe: 400 Punkte. Pro Sekunde zwischen Sollzeit und tatsaechlicher Zeit kommt ein Punkt dazu oder geht ab. Die Sollzeit haengt vom Durchschnittsalter der Gruppe ab — je juenger die Gruppe, desto laenger die Sollzeit.
| Durchschnittsalter | Sollzeit |
|---|---|
| 10 Jahre | 2:40 min |
| 11 Jahre | 2:35 min |
| 12 Jahre | 2:30 min |
| 13 Jahre | 2:25 min |
| 14 Jahre | 2:20 min |
| 15 Jahre | 2:15 min |
| 16 Jahre | 2:10 min |
| 17 Jahre | 2:05 min |
| 18 Jahre | 2:00 min |
Aufgaben pro Laeufer (Fehlerkatalog)
Jeder der 9 Laeufer hat eine eigene Spezial-Aufgabe in seinem Abschnitt — und einen eigenen Fehlerkatalog. So sind die Aufgaben pro Laeufer-Position vergeben:
- Laeufer 1 — Start, Brusttuch Nr. 1, Uebergabe Staffelstab.
- Laeufer 2 — Wechsel und Weitergabe Staffelstab.
- Laeufer 3 — C-Druckschlauch einfach rollen und ablegen. Fehler je 50 Pkt (kein doppeltes Rollen, ungeordnetes Ablegen).
- Laeufer 4 — Laufbrett (mit beiden Fuessen vollstaendig ueberlaufen). Fehler 5 Pkt bei seitlichem Verlassen.
- Laeufer 5 — Krankentrage demonstrieren plus persoenliche Schutzausruestung anlegen. 50 Pkt Fehler bei vorzeitigem Verlassen der Trage.
- Laeufer 6 — Hindernis (alternierend nach Wettkampfvariante).
- Laeufer 7 — Hindernis (alternierend nach Wettkampfvariante).
- Laeufer 8 — Kuppeln und Leinenknoten (Mastwurf oder Halbschlag, je nach Bahn).
- Laeufer 9 — Leinenzielwurf durch Stangen (zwischen senkrecht stehende Stangen werfen) plus Lauf ins Ziel.
Eindruckbewertung
Im Gegensatz zur Bayerischen Jugendleistungspruefung (rein katalogbasiert, kein Eindruck) ist beim Bundeswettbewerb eine Eindrucksnote verpflichtend. Die Wertungsrichter beurteilen den Eindruck der von ihnen betreuten Funktion oder des Laeufers auf einer diskreten Drei-Punkt-Skala:
- 1 = sehr gut
- 3 = befriedigend
- 5 = ungenuegend
Wie viele Einzelnoten in den Gesamteindruck eingehen, haengt von Wettkampfteil und Bahn-Setup ab. Der Gesamteindruck wird laut DJF-Wettbewerbsordnung (Stand 07.09.2013) als Durchschnittswert aus den einzelnen Eindrucksbewertungen berechnet und mit einer Dezimalstelle als Minuspunkte verrechnet. Quelle: DJF-WBO 2013, Abschnitt Eindruckbewertung (Spiegelung KFV Cham).
Wie sich die Endpunktzahl ergibt
- A-Teil: Ausgehend von einer Vorgabepunktzahl werden abgezogen: (a) die Fehlerpunkte aus dem Wertungsbogen, (b) ein Punkt pro Sekunde Zeitueberschreitung gegenueber 6 bzw. 7 Minuten, (c) ein Punkt pro Sekunde, die fuer das Binden der vier Knoten am Knotengestell benoetigt wird. Der c-Term wird in der Praxis oft unterschaetzt — er kann zweistellige Punkte kosten.
- B-Teil: 400 Punkte plus/minus Sekundendifferenz zur Sollzeit (je nach Durchschnittsalter), minus Fehlerpunkte aus den Laeufer-Positionen.
- Eindruck: Durchschnitt der Bewertungen als Minuspunkte (1 = sehr gut, 5 = ungenuegend).
- Summe: A + B - Eindruck = Endpunktzahl. Hoechste Punktzahl gewinnt.
Bei Punktegleichstand entscheiden in der Tie-Breaker-Kaskade der WBO mehrere abgestufte Kriterien (fehlerfreier Loeschangriff, weniger Minuspunkte im A-Teil, besseres B-Teil-Ergebnis, weniger Minuspunkte im B-Teil, korrekt ausgefuehrte Leinenverbindungen, ansonsten Losentscheid). Diese Kaskade ist im DJF-Bundeswettbewerb deutlich differenzierter als beim Jugendleistungsmarsch.
Beispiel-Rechnung: Gruppe Durchschnittsalter 14, B-Teil 2:18 min
Damit ihr seht, wie die drei Komponenten zusammenkommen, hier ein realistisches Rechenbeispiel fuer eine Gruppe mit Durchschnittsalter 14 Jahre (Sollzeit B-Teil = 2:20 min):
- A-Teil Loeschangriff: Vorgabezeit 6 min eingehalten (5:52 min, also kein Zeitabzug). 4 Fehler aus dem Wertungsbogen: 1× Knoten falsch (5 Pkt), 1× Befehl unvollstaendig (3 Pkt), 1× Kupplung nicht ganz dicht (5 Pkt), 1× Fuss im Wassergraben (5 Pkt). Hinzu kommt der Zeit-Abzug fuer das Knotengestell (1 Pkt pro Sekunde fuer die vier Knoten — die genaue Sekundenzahl ergibt sich aus dem Schiedsrichter-Stempel). A-Punkte = Vorgabepunkte − 18 Pkt aus Fehlern − Knotengestell-Sekunden. Der exakte Endwert haengt also vom Knoten-Tempo der konkreten Gruppe ab.
- B-Teil 400 m: Sollzeit 2:20 min (=140 s), gelaufen 2:18 min (=138 s). Differenz +2 Sekunden = +2 Pkt. Fehler: Laeufer 4 zweimal seitlich vom Laufbrett (10 Pkt), Laeufer 9 Leine knapp vorbei (5 Pkt) = 15 Pkt Abzug. B-Punkte = 400 + 2 − 15 = 387 Pkt.
- Eindruckbewertung: Wertungsrichter geben Noten: 1, 1, 3, 3, 1, 3, 1, 3, 1 → Summe 17 / 9 = 1,9. Eindruck-Abzug = 1,9 Pkt.
Endpunktzahl = A-Punkte + 387 − 1,9. Im direkten Vergleich mit den anderen Gruppen entscheidet die Summe dieser drei Komponenten ueber den Sieger. Eine handgeschriebene Excel-Tabelle dafuer ist machbar — aber selbst bei drei kontrollierenden Augen kommt es regelmaessig zu Tippfehlern bei der Eindrucks-Durchschnitts-Berechnung oder beim Sekunden-zu-Punkt-Umrechnen.
Disqualifikations-Tatbestaende
Eine Gruppe wird disqualifiziert (Wertung 0) bei einem der folgenden Vorkommnisse:
- Dreimal Fehlstart im B-Teil
- Einsetzen eines Ersatzlaeufers ohne Genehmigung der Wettkampfleitung
- Laeufer 9 erreicht das Ziel ohne Staffelstab
- Staffelstab wird im Mund transportiert
- Laeufer verlaesst die eigene Bahn zum eigenen Vorteil (z. B. Abkuerzung)
Warum digitale Wertung beim Bundeswettbewerb sinnvoll ist
Beim Bundeswettbewerb arbeiten pro Bahn mehrere Wertungsrichter parallel (typischerweise je Laeufer-Position) plus Zeitnehmer und Schiedsrichterobmann. Jeder fuehrt einen eigenen Wertungsbogen. Die manuelle Zusammenfuehrung dauert lang, und bei der Berechnung der altersabhaengigen Sollzeit-Bonuspunkte schleichen sich gerne Tippfehler ein. Wenn zusaetzlich der Eindruck-Durchschnitt mit Dezimalstelle gerechnet werden muss, wird der Excel-Cursor regelmaessig zur Fehlerquelle.
Florivio Olympiade laesst dich die Stationen und Wertungsbogen-Felder frei konfigurieren, summiert Sollzeit-Differenzen sekundengenau und zeigt die Live-Tabelle pro Wertung. Die vollautomatische DJF-Altersmatrix (Durchschnittsalter → Sollzeit-Lookup) sowie ein Vorlagen-Import fuer den Bundeswettbewerb sind im Aufbau und Teil des naechsten Updates — heute legst du den B-Teil-Sollwert pro Gruppe manuell an. Das Live-Dashboard zeigt der Wettkampfleitung in einer Tabelle, welche Gruppe in welcher Bahn bereits fertig ist und wo der aktuelle Spitzenwert steht — beamerfaehig. Strittige Wertungen werden sichtbar markiert, die inhaltliche Klaerung trefft ihr face-to-face zwischen Wertungsrichter, Obmann und Wettkampfleitung.
Das Vier-Augen-Prinzip ist serverseitig erzwungen: Wer die Wertung erfasst, kann sie nicht freigeben. Das schuetzt vor versehentlichen Doppeleintraegen und macht das Protokoll juristisch belastbar. Die Wettkampftag-Soforthilfe im Handbuch listet die haeufigsten Pannen-Szenarien mit konkretem Vorgehen.
Was das Tool heute bewusst NICHT abdeckt
Damit ihr realistisch planen koennt:
- Offline-Synchronisation mit automatischer Uebertragung ist noch in Vorbereitung. Auf einem Wettkampfplatz mit schlechter Netzabdeckung empfehlen wir einen lokalen LTE-Hotspot oder die Nutzung der ortsfeuerwehr-eigenen WLAN-Infrastruktur.
- Die Aufloesung strittiger Wertungen erfolgt im klassischen Vier-Augen-Gespraech zwischen Wertungsrichter, Schiedsrichterobmann und Wettkampfleitung. Das Tool markiert die strittige Wertung, der Klaerungs-Workflow bleibt menschlich.
- Open-Source-Code ist nach dem ersten Pilot vorgesehen, eine Lizenzentscheidung steht noch aus.
Datenschutz und Kosten
Florivio Olympiade speichert keine individuellen Personendaten der jugendlichen Teilnehmer — gespeichert werden Gruppennamen, Laeufer-Positionen (Brusttuch Nr. 1–9) und Wertungsdaten. Klarnamen bleiben auf der Anmeldeliste der Wettkampfleitung. Server stehen in Deutschland (Azure Frankfurt). Daten werden nach 30 Tagen automatisch geloescht — taeglicher systemd-Cron, der Audit-Eintrag bleibt erhalten; manuelle Loeschung im Veranstalter-Dashboard ist jederzeit moeglich. Das Tool ist kostenlos: keine Lizenzgebuehren, keine Pro-Funktionen, keine Werbung.
Haeufige Fragen zum Bundeswettbewerb
Wer richtet den Bundeswettbewerb aus?
Auf Bundesebene die Deutsche Jugendfeuerwehr (DJF) alle zwei Jahre an wechselnden Orten. Die vorgeschalteten Stufen (Kreis-, Bezirks-, Landesentscheid) liegen in der Verantwortung der jeweiligen Kreis- bzw. Landes-Jugendfeuerwehr.
Wie wird das Durchschnittsalter berechnet?
Summe der Lebensjahre aller 9 Stamm-Teilnehmer dividiert durch 9, gerundet auf das ganze Jahr. Stichtag ist der 31. Dezember des Wettkampfjahres. Der Ersatzlaeufer wird nur einbezogen, wenn er tatsaechlich zum Einsatz kommt.
Was ist der Unterschied zwischen Bundeswettbewerb und Leistungsspange?
Die Leistungsspange DJF (Richtlinie Stand 01.01.2024) ist das hoechste Abzeichen der DJF und besteht aus 5 Wertungsblöcken: Schnellangriff nach FwDV 3, Schnelligkeitsuebung, Kugelstossen, Staffellauf, Fragenbeantwortung — jeweils 0–4 Punkte, Bestanden ab 10 von 20 Punkten. Der Bundeswettbewerb ist ein Wettkampf-Format (A+B-Teil) mit Sieger-Ermittlung, die Leistungsspange ein Abzeichen mit Bestanden/Nicht-Bestanden-Logik. Quelle Leistungsspange: Richtlinien_Leistungsspange_2024.pdf (DJF).
Welche Schutzausruestung muss die Gruppe tragen?
Komplette PSA gemaess DJF-Vorgaben: Uebungsanzug, Feuerwehrhandschuhe, Feuerwehrhelm, festes Schuhwerk bzw. Feuerwehrstiefel. Die Wertungsrichter pruefen die PSA als Teil der Eindruckbewertung.
Kann das Tool fuer Kreis- und Landesentscheide genutzt werden?
Ja. Die WBO ist identisch auf allen Stufen, die Sollzeit-Matrix nach Durchschnittsalter gilt ueberall. Florivio Olympiade ist primaer als kostenloses Werkzeug fuer Kreisentscheide gedacht, kann aber auch fuer Landesausscheide oder als Trainings-Tool fuer Gruppen verwendet werden.